Eschborner Stadtspiegel, 12.02.2026, Ehrungen und Saalfastnacht

Ehrungen im 100jährigen Jubiläum

Eschborner Käwwern ziehen dankbare Bilanz

Nach dem Ende der Saalfastnacht ziehen die Eschborn Käwwern eine dankbare Bilanz der diesjährigen Sitzungen. Im Zeichen des hundertjährigen Vereinsjubiläums stand dabei nicht nur das närrische Programm, sondern auch die Würdigung besonderer Verdienste rund um das Vereinsleben im Mittelpunkt. Getreu dem langjährigen Vereinsmotto „Allen wohl und niemand weh“ wurde die fünfte Jahreszeit mit viel Freude, Respekt und Gemeinschaftssinn gefeiert.

Die höchste Auszeichnung des Vereins, der Franz-Mar­quardt-Becher, wurde in diesem Jahr während der Prunksitzung an Freddy Nikolay verliehen. Mit dieser Ehrung dankten die Eschborn Käwwern ihm für seine langjährige Treue sowie sein kontinuierliches und engagiertes Wirken im Verein.

Eine weitere besondere Auszeichnung wurde im Rahmen der Großen Käwwernsitzung durch den Bürgermeister der Stadt Eschborn vorgenommen. Adnan Shaikh überreichte virtuell den Bürgermeister-Orden an Alexandra Stöhr-Fröhlich, erste Vorsitzende des Vereins, als Anerkennung für ihren besonderen Beitrag zum aktiven und lebendigen Vereinsleben. Alexandra Stöhr-Fröhlich konnte die Ehrung krankheitsbedingt nicht persönlich entgegennehmen, so dass sie live auf der Bühne mit Videotelefonie dazu geschaltet wurde.

Beim Festkommers hatte Bernd Thümmler, Ehrensitzungspräsident des Vereins, den Orden in Gold durch die Interessensgemeinschaft Mittelrheinischer Karneval (IGMK) erhalten. Die IGMK würdigte damit seinen ausgewiesenen Beitrag zu Erhalt und Förderung von Brauchtum und Tradition.

Mit dem Abschluss der Saalfastnacht ist die Narrenzeit nun zwar vorbei, doch die Eschborner Käwwern bleiben auch in den kommenden Monaten ihres Jubiläumsjahres präsent. Bei den anstehenden Festen im Frühjahr und Sommer, wie dem Eschenfest oder beim Summertime, wird der Verein weiterhin aktiv vertreten sein.

Der Vorstand der Eschborn Käwwern bedankt sich ausdrücklich bei allen Beteiligten, die die Veranstaltungen im Jubiläumsjahr – sei es der Festkommers, die Ausstellung im Museum Eschborn oder die Saalfastnacht – zu etwas ganz Besonderem gemacht haben. Zahlreiche Helferinnen und Helfer haben dabei im Vorder- wie auch im Hintergrund viele Stunden ehrenamtliches Engagement geleistet. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich und unterstreicht eindrucksvoll die Bedeutung von Gemeinschaft und Zusammenhalt innerhalb des Vereins.

Abschließend noch der Hinweis: die Ausstellung zum hundertjährigen Jubiläum im Museum Eschborn ist noch bis 22. März 2026 zu sehen. Ein Besuch lohnt sich: Die Ausstellung zeigt anschaulich die Entwicklung von Brauchtum und Tradition, wie sie sich im Wandel des Vereins über ein Jahrhundert hinweg widerspiegelt.

 

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