Wir können ein grandioses Ergebnis von der Europameisterschaft verkünden....

 

Die Condominus Harmonist. Diese Herren waren, und sind auch heute noch, eine Gesangsgruppe die sich auf a'Capella  fokussierte.

Nicht Jedem gefiel diese Musikrichtung und unsere neue Gesangsgruppe musste sehr viel Kritik einstecken. Es folgten der Kinderrosenmontagsball und die Umzüge in Fischbach und Oberhöchstadt.  Wie in jeder Saison, der Höhepunkt der Käwwern war und ist der Umzug in Eschborn und Niederhöchstadt. Leider gab es auch im Vorfeld zum Faschingsumzug 1998 einige Diskrepanzen, denn der Zugweg sollte in Eschborn geändert werden. Dies fand sehr wenig Gegenliebe bei uns Käwwern.  

Leider wurden diese von der Presse aufgegriffen und war dem Zweck des Umzuges, die Fröhlichkeit in die Eschborner Gassen zu tragen, nicht gerade förderlich. Die Unstimmigkeiten wurden geklärt und die Saison 1998 konnte friedlich und fröhlich beendet werden. Die JHV 1998 brachten keine Veränderungen im Vorstand. Die Mitglieder entschieden, die Nachthemdensitzung wieder abzusetzen und auch die Bühnendekoration „Alt Eschborn“ sollte nicht mehr aufgebaut werden.

Das restliche Jahr 1998 wurde genutzt, um Geld für unsere Jugendarbeit in die Kasse zu spülen. Im November wurde wieder mit unseren Freunden aus Haarhausen die Saison 1999 eingeläutet. Erst in der Stadthalle Eschborn und eine Woche später in Thüringen. Mit dem Weihnachtsmarkt und den Weihnachtsfeiern für unsere Käwwern beendeten wir das Jahr 1998. Im Januar 1999 begann das 73. Käwwernjahr in Eschborn. Traditionell mit unserem Ordensfest, Rathaussturm in Schwalbach und unserer Saalfastenacht. Wir entschlossen uns wieder unsere traditionelle Dekoration mit dem schwarzen Vorhang, großen Käwwernemblem in der Mitte und seitlich zwei große Fahnen, die als Kelche gebunden wurden, auf der Bühne zu verwenden. Das Programm unserer Saalfastenacht bestand nun aus der Prunksitzung, der Weiberfastenacht, der sonntäglichen Damensitzung und dem Kinderrosenmontagsball. Das erste mal, daß wir Käwwern eine Faschingsveranstaltung weniger hatten. Leider war die Resonanz der Eschborner bei den restlichen Veranstaltungen nicht größer. Es mag an der Zeit und der Entwicklung in unserer Stadt liegen, daß die Interessen  sich geändert  haben. Es gibt wesentlich mehr Freizeitmöglichkeiten als in früheren Jahren.

 

Diese Entwicklung spürten nicht nur wir Käwwern, sondern alle Vereine merkten die Wandlung der Zeit. Das karnevalistische Jahr 1999 beschlossen wir beim Kreppelkaffee und Heringsessen in unserem Vereinslokal Bauernschänke Eschborn. Die Jahreshauptversammlung im März 1999 wählte einen fast kompletten neuen Vorstand.

 

Käwwern

TGS

1.Vosi

Ferdinand Klischat

Ferdinand Klischat

2.Vosi

Martin Kimpel

Martin Kimpel

1.Kasse

Angelika Pohl

Thorsten Mayer

2.Kasse

Thorsten Mayer

Angelika Pohl

1.Schrift

Petra Reddmann

Steffi Rose

2.Schrift

Steffi Rose

Petra Wettmann

 

Dieser Vorstand bestand  zur Hälfte aus Damen und Herren und war sehr jung. Es begann nun bei den Käwwern eine sehr unruhige Zeit.

Der jugendliche Elan des sehr jungen Vorstandes stieß nicht immer auf die Gegenliebe aller Käwwern. Es bildeten sich zwei Lager mit unterschiedlichen Auffassungen, wie man den Verein besser Repräsentieren könne. Das Käwwernjahr 1999 wurde turnusmäßig abgewickelt. Vadderdach im Oberort, Eschefest, Summertime, die Käwwern Weinfahrt, Eröffnungssitzung im November, und die Weihnachtsfeierlichkeiten zum Ende des Jahres. Bei Veranstaltungen war oft zu merken dass es bei uns Käwwern nicht ganz harmonisch lief und falsche Eitelkeiten und Misstrauen untereinander herrschten. Das neue Jahrtausend begrüßten die Käwwern mit dem Grundsatz „Allen wohl und niemand weh“ und beschlossen, uns zusammen zu raufen und unsere Reihen wieder zu schließen“.

 

Auch im Jahr 2000 durften wir neue Komiteter in unseren Reihen begrüßen.

Im neue Jahrtausend starteten wir  mit unseren karnevalistischen Veranstaltungen. Ordensfest, Rathauserstürmungen in den Nachbargemeinden und unserer Saalfastenacht.

Für die Kampagne hatten wir eine neue Saaldekoration gebaut.

 

Ein „Großer Käfer“ mit  Farbändern  schmückte nun die Decke der Narrhalla der Stadthalle Eschborn. Diese Deckendekoration kam sehr gut bei den Eschbornern an.eine weitere Neuerung in der Saison 2000 war, daß aus der traditionellen Damensitzung am Faschingssonntag die „ Familien – Kostüm – Sitzung“ wurde. Wie uns die Zukunft zeigte, sollte dies keine gute Enscheidung gewesen sein.Nach den Faschingsumzügen schlossen wir ganz traditionell die Kampagne mit dem Kreppelessen und dem Heringsessen. Bei der JHV im März 2000 wurde keine Änderung im Vorstand beschlossen. Dennoch hagelte sehr viel Kritik auf den jungen Vorstand ein.

Dann gab es noch die Hiobsbotschaft daß unsere geliebte Kutsche/Komiteewagen leider nicht mehr verkehrstüchtig war. Wir mussten  unsern Wagen abzustoßen.

 

Ca. 20 Jahren hatte er uns treue Dienste geleistet, „Unsere Kutsche“

Auf dieser JHV beschloss man, einen neuen Komiteewagen zu bauen. Anlässlich des 75.ten Käwwernjubiläum im Jahr 2001, sollte dieser Wagen die Form eines Junikäfers bekommen. Es wurde ein Festgremium gebildet, daß sich ausschließlich mit den Jubiläums-Feierlichkeiten befassen sollte. So wurden im Jahr 2000 nicht nur Festveranstaltungen bewirtschaftet, sondern auch Vorbereitungen für das  Jubiläumsjahr getroffen.


 

 

Die Feierlichkeiten 2001  begannen im Januar  mit einem großen Festkommers. Fast alle Eschborner Vereine kamen zum gratulieren und wir Käwwern konnten mit Recht sehr stolz sein über diesen Auftakt. Das Festbuch wurde an diesem Abend präsentiert und wurde an alle Eschborner Haushalte verteilt. Die anschließenden Jubiläumssitzungen wurden sehr gut besucht und es herrschte sehr viel Freude bei uns Käwwern.

 

 

So oder so ähnlich sollte der Jubiläumswagen aussehen. Leider gibt es keine Fotos, wie unser Gefährt im Original aussah.

Unser neuer Komiteewagen, der zum 75ten Geburtstag „Groß, Stolz und in Form eines Junikäfers sein sollte, war eine Pleite! Unser Gefährt sah aus wie ein knallrotes Schlauchboot.  Es war schon sehr deprimierend was wir der Eschborner Narrenschar zu unserem Jubiläum präsentieren konnten.Diese Blamage hat die unterschwelligen Meinungsverschiedenheiten bei uns Käwwern eskalieren lassen.Bei der Jahreshauptversammlung im März 2001 wollte dieser junge Vorstand nicht mehr und auch ein Teil der Mitglieder war der Meinung, dass dieser Vorstand nicht geeignet wäre. Nach sehr langem „Hin und Her“ konnte kein neuer Vorstand gefunden werden. Demzufolge gab es eine außerordentliche Jahreshauptversammlung und folgender Vorstand wurde gewählt.          

 

Käwwern

TGS

1.Vosi

Ferdinand Klischat

Ferdinand Klischat

2.Vosi

Brigitte Kloth

Brigitte Kloth

1.Kasse

Angelika Pohl

Thorsten Mayer

2.Kasse

Thorsten Mayer

Angelika Pohl

1.Schrift

Petra Wettmann

Steffi Rose

2.Schrift

Steffi Rose

Petra Wettmann

 

Jetzt passierte das, was bei einem Verein nicht passieren sollte.

Ein Teil der Käwwern hat sich nach der Wahl aus dem Vereinsleben zurückgezogen.Auch unser langjähriger Vorsitzender und Präsident W.Lindner beschloss für sein Amt nicht mehr zu Verfügung zu stehen und  auch das restliche Präsidium legte seine Ämter nieder. Damit ging mit W. Lindner eine Ära zu Ende, die man nicht Wort und Schrift fassen kann. Von 1971 bis 2001 formte er die Eschborner Käwwern mit. Der neue/alte Vorstand versuchte diese Lücke, die das zurückgetretene Präsidium hinterließ, zu schließen und berief ein neues Präsidium ein.

Die Mitglieder S. Rose, B. Thümmler und R. Kloth sollten das neue Präsidium bilden und mussten diesen „großen Schatten“ der von W. Lindner hinterlassen wurde, bestehen und ausfüllen. Um es vorweg zu sagen, es war für die Käwwern ein absoluter Glücksfall gewesen gerade diese drei Mitglieder mit diesen Ämtern zu betrauen.

Es ging jetzt darum, die Festveranstaltungen im August, die leider etwas in den Hintergrund getreten waren, erfolgreich zu bewältigen. Die Jubiläumsaktivitäten begannen am Fr. 10 August mit einer Disco in der Stadthalle Eschborn. Es folgte am 11. August  „Oldi Night“. Sonntags gab es erst ein Männerballett – Turnier und anschließend ein „Garde – Freundschaftsturnier“.

Das Resultat war sehr ernüchternd. Die Discosowie die Oldi-Night waren ein großer Flop. Die Käwwern hatten es versäumt auf den Wandel der Zeit zu reagieren. Lediglich die Turniere am Sonntag waren erfolgreich.

Der Vorstand und das neue Präsidium stellten die Weichen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Der Komiteewagen, das Schlauchboot ,das ein Käfer sein sollte, wurde entsorgt und gemeinsam bauten wir für die Saison 2002 einen neuen Wagen.

 

Unser neuer Komiteewage in der Saison 2002


 

Start in die Kampagne 2002 im November 2001 in Haarhausen/Thüringen

 


Die Richtung der Saalfastenacht wurde gemeinsam besprochen und man wollte jetzt allen Unfrieden im Verein bereinigen. Im November feierten wir wieder mit unseren Freunden aus Haarhausen gemeinsam die Eröffnung der Kampagne 2002 unter der Leitung von des neuen Präsidiums.

Trotz des Erfolges der Saisoneröffnung mussten wie Käwwern wieder einen Schicksalsschlag hinnehmen. Unser langjähriger Sitzungspräsident und Vereinsvorsitzender Helmut Jäger verstarb am 28. November 2001.

Helmut Jäger, seit seiner Jugend aktiv bei den Käwwern. Karl Heinz Rapp überreicht ihm eine Brezel mit 3x11 Jahre zum 33 Bühnenjubiläum in der Saison1984.

 

So ging ein ereignissreiches Jahr 2001, das geprägt war von Unfrieden und Schicksalsschlägen in die Käwwern-Geschichte ein. Die darauffolgenden Jahre wurden nicht einfacher für die Käwwern aber der Frieden und die Gemeinsamkeit im Verein stimmten wieder.  Wir konnten den Eschborner neue Errungenschaftenen präsentieren. Allen voran der neue Komiteewagen und die neue Bühnendekoration.

Es handelte sich dabei um einen großen Vorhang der eine grüne Landschaft mit vielen Käwwern zeigte. Auch eine neue Dekoration der Decke war bei der Saalfastnacht zu sehen.


 

Auch diese Gruppe erblickte im Jahr 2002 das Licht der Narrenwelt in Eschborn.Die „Eulenspiegel“ von den Eschborner Käwwern 1926 e.V.Seitdem nicht mehr aus der Eschborner Fastenacht wegzudenken.

 

Es gab auch Veränderungen im Programm der Saalfastenacht.  DieFamilien – Kostüm – Sitzung   bekam einen neuen Namen.„Ramba – Zamba – Sitzung“ und anschließend „Motto Sitzung“. Diese neuen Namen und Ausrichtungen konnten aber nie mehr an die Erfolge der „Damensitzung“ anknüpfen.

Piraten (Motto) Sitzung.

 

Ab 2004 konnten wir unseren erfolgreichen „Vadderdach im Oberort“ leider nicht mehr im Hof der Fam. Pilarsky abhalten. Die Veranstaltung war zu groß geworden und wir mussten auf dem Hof der „Heinrich von Kleist Schule“ ausweichen. Die Jahreshauptversammlungen 2003 und 2005 brachten keine Veränderungen im Vorstand und das Fahrwasser in dem das „Schiff Käwwern“ fuhr beruhigte sich. In der Saison 2006 konnten die Käwwern dann doch noch große Aufmerksamkeit erregen.Beim Komitee ist die Idee entstanden, bei der Internet Plattform „E.Bay“ ein Platz im Komitee für die Jubiläumsprunksitzung zum 80 jährigen Geburtstag der Käwwern im Jahr 2006 zu versteigern

 

Dieses Aktion erregte die Aufmerksamkeit der regionalen aber auch der überregionalen Presse. Diese positiven Berichterstattungen konnten aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die traditionelle Fastenacht aber auch das gemeinschaftlich Vereinsleben immer mehr in den Hintergrund gedrängt wurde.

Bei der JHV. 2007 erfolgte dann ein Wechsel in der Führung der Vereinsspitze.

Es wurden gewählt in den Vorstand:

 

Käwwern

TGS

1.Vosi

Uwe Gerhold

Uwe Gerhold

2.Vosi

Brigitte Kloth

Brigitte Kloth

1.Kasse

Angelika Pohl

Thorsten Mayer

2.Kasse

Thorsten Mayer

Angelika Pohl

1.Schrift

Daniela Portolan

Petra Wettmann

2.Schrift

Petra Wettmann

Daniela Portolan

 

Auch im Präsidium kam es zu einigen Veränderungen.

B. Thümmler, R. Kloth, E. Ott und S. Rose bildeten den Rat der die Fastenacht ausrichten sollten. Die Kampagnen behielten Ihre Kontinuitäten aber wir Käwwern passten uns den Zeichen der Zeit immer mehr an.Die Saalveranstaltungen wurden intensiv beworben mit Plakaten und Zeitungsberichte, es wurde eine Webpage im Internet erstellt und auch bei den Festbewirtschaftungen, die für den Unterhalt unsere Jugendarbeit so wichtig waren und sind, wurden wir Käwwern immer professioneller.

 

Die Jahreshauptversammlung 2009 gab es nur geringfügige Veränderungen im Vorstand.Beim Präsidium kamen einige Veränderungen auf.

B. Thümmler und R. Kloth schieden aus und dafür wurde Roli Rudolf und Christian Scholz als Präsidenten bestellt. Auch bei den Damen wurde gewechselt. Eva Ott wurde nun von Kirstin Geiger unterstützt.Mittlerweile bestanden die Möglichkeiten Geld für unsere Jugendarbeit zu verdienen nur noch aus dem Eschefest, Summertime und Weihnachtsmarkt.Wie es bei den Käwwen schon immer war, man musste mit dem erwirtschafteten Geld haushalten. Leider konnten unsere Freunde aus Haarhausen auch nicht mehr zu unseren Eröffnungssitzungen kommen, denn auch sie mussten mit dem Geld „haushalten„, und ein Bus ist sehr teuer.Trotzdem besuchten wir uns noch regelmäßig mit Abordnungen und die Freundschaft blieb bestehen.

Das Jahr 2009 wurden nach den Weihnachtsfeierlichkeiten für Aktiven und Passiven Mitglieder beendet. Das Jahr 2010 begann und wir bereiteten unsere Saalfastenacht vor. Wie immer beteiligten wir uns an Rathausstürme, Faschingsumzüge und natürlich an den karnevalistischen Altennachmittagen der Stadt Eschborn. Die zur Routine gewordenen Veranstaltungen Prunksitzung, Weibersitzung und Mottositzung wurden gut besucht. Speziell muss man die Weibersitzung hervorheben, die immer vor ausverkauftem Haus stattfand und stattfindet. Die Kreativität der Frauen, auch  mit ihrer Ausgelassenheit ist immer wieder ein Höhepunkt der Fastnacht.

In der Jahreshauptversammlung 2010 gab es keine personellen Veränderungen im Vorstand. Es wurde bei der JHV. beschlossen, das die Käwwernvereinshütte nicht mehr beim Eschefest und Weihnachtsmarkt aufgebaut werden sollte. Leider ist nicht mehr die Bereitschaft vorhanden, diese große Hütte zu verladen und aufzubauen. Stattdessen wird ein Verkaufswagen für den Verein angeschafft. Das restliche Jahr 2010 wurde mit Geld verdienen verbracht. Eschefest, Summertime, Weihnachtsmarkt und ganz neu, Radrennen „Rund um den Finanzplatz Eschborn“. Wir hatten jetzt die Möglichkeit, unsere Kasse mehr zu füllen weil auch die Jugendarbeit teurer geworden ist. Es folgte die Käwwernfahrt und die Eröffnungssitzung „Start in die närrische Kampagne 2011. Nach dem Weihnachtsmarkt und den Weihnachtsfeierlichkeiten wurde auch das Jahr 2010 beendet.Die Kampagne 2011 begann wieder mit der Unterstützung der befreundeten Karnevalsvereine bei deren Rathauserstürmungen und den Schwalbacher Faschingsumzug.

Es folgten unsere Saalfastenachten und natürlich wieder als Höhepunkt der Faschingsumzug im Eschborn.In der Jahreshauptversammlung 2011 wurde folgender Vorstand gewählt:

 

Käwwern

TGS

1.Vosi

Uwe Gerhold

Uwe Gerhold

2.Vosi

Bernd Ribbekamp

Bernd Ribbekamp

1.Kasse

Ferdi Klischat

Thorsten Mayer

2.Kasse

Thorsten Mayer

Ferdi Klischat

1.Schrift

Y.Bannier

C.Beck

2.Schrift

C.Beck

Y.Bannier

 

Unsere Käwwernverkaufshütte wurde an den Homburger Carnevals Verein verkauft und beim Eschenfest 2011 wurde das erste Mal der neue Käwwern - Verkaufswagen eingesetzt. Nicht alle Eschborner konnten sich mit diesem neuen Verkaufswagen anfreunden aber der Auf – und Abbau rechtfertigen diese Wandlung.

Es folgte noch diversen Bewirtschaftungen und der Start in die närrische Kampagne 2012.Beim Weihnachtsmarkt 2011 hat man die Wandlung zum Verkaufswagen sehr stark bemerkt.Teilweise kamen schon sehr starke Kritiken auf wegen dem Ausschankwagen.So ging das Jahr 2011 nach unseren Weihnachtsfeierlichkeiten zu Ende .Die Käwwernjahre 2012 und 2013 brachten keine außergewöhnlichen Veränderungen.   Es wurde immer mühsamer unsere Saalaktivitäten  kostendeckend zu veranstalten und dies konnte nur mit Selbstbewirtschaftungen der Fastnachtaktivitäten gelingen. Leider wurde es auch immer schwieriger Käwwern zu finden die sich hinter die Theken stellen statt selber zu feiern.Die Jugendarbeit die sich hauptsächlich auf den Gardetanzsport konzentrierte wurde auch immer schwieriger. Gardetanzsport ist ein Leistungssport und leider immer weniger Kinder möchten sich dieser Herausforderung stellen.Die Jahreshauptversammlung März 2013 wurde eine sehr kritische Mitgliederversammlung.Im Vorfeld hatten schon einige Vorstandsmitglieder wissen lassen, das sie nicht mehr zu Verfügung stehen. Es standen auch Diskussionen im Raum, dass der Gardetanzsport zu teuer wäre und der Verein Käwwern zu kurz kommen würde. Diese unterschiedlichen Meinungen wurden aber sehr sachlich in der Jahreshauptversammlung aus diskutiert und diesmal hielten sich alle an unseren Wahlspruch „Allen wohl und niemand weh“  so dass kein böses Blut entstanden ist. Trotzdem, konnte an diesem Abend kein Vorstand gewählt werden und so musste 4 Wochen später eine außerordentliche Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand bestimmen:

Im April 2013 wurde folgender Vorstand gewählt:

 

Käwwern

TGS

1.Vosi

Hans Klischat

Hans Klischat

2.Vosi

Frank Schweizer

Frank Schweizer

1.Kasse

Alex Stöhr Fröhlich

Thorsten Mayer

2.Kasse

Thorsten Mayer

Alex Stöhr Fröhlich

1.Schrift

Y.Bannier

C.Beck

2.Schrift

C.Beck

Y.Bannier

Der neue Vorstand nahm gleich die Arbeit auf und bestellte mehrere Beisitzer in den Vorstand. Ein Webmaster bzw. Webmasterin reformierte die WebPage der Käwwern.

Ein wöchentlicher Stammtisch in dem Vereinslokal „Bauernschänke“ wurde eingeführt bei dem mindestens ein Vorstandsmitglied zugegen ist. Das restliche Jahr 2013 wurde vom neuen Vorstand sehr gut bewerkstelligt.Die Bewirtschaftungen „Rund um den Finanzplatz Eschborn“, Eschenfest und Summertime sowie der „Start in die Jubiläumskampagne 8 x 11 Jahre Eschborner Käwwern 2014“ wurden souverän bewältigt.

Präsi Roland Rudolf, im Verbund mit dem Präsi vom Kappen Club Niederhöchstadt Sven v. Fock, bei der Schlüsselübergabe von der Stadt Eschborn Nov.2013. In der Mitte„Bürgermeister Wilhelm Speckhardt (Kaiser Wilhelm) 

Diese letzten Zeilen sollten uns Mut geben, dass diese schöne Tradition und der tolle Verein nicht untergehen und vergessen wird.