Wir können ein grandioses Ergebnis von der Europameisterschaft verkünden....

 

Bei der Jubiläumsitzung zum 40 jährigen Bestehen der „Käwwern“ überreicht der Bürgermeister Wehrheim dem Vorsitzenden eine Weinkanne für den Elferrat.

 

Eintrittskarte der Käwwern zum 40 Jubiläum 1966

 

Kappenbruder Herbert Habl hielt die Laudatio. Mit der goldenen Nadel wurden elf, mit der silbernen Nadel vierzig Mitglieder geehrt. Der Vorsitzende vom Vereinsringes H.A. Börner überbrachte die Glückwünsche und Gratulationen der Ortsvereine. Dadurch waren nur wenige Vereinsvertreter anwesend.Auf der Jahreshauptversammlung am 29.04.66 stimmten die Mitglieder einer Satzungsänderung zu wonach wieder Jugendliche unter 16 Jahren dem Verein beitreten können.Der Vorstand setzte sich wie folgt zusammen:1.Vorsitzender Helmut Jäger, 2.Vorsitzender Bernhard Frey, 1.Kassierer Gerhard Mandler, 2. Kassierer K. Diehl,  1 Schriftführer Franz Marquardt, 2.Schriftführer H. Fendel.Die Eröffnung der Kampagne 66/67 wurde erstmals mit dem Männerquartett gemeinsam veranstaltet. Bei freiem Eintritt war der Saal gut besucht und zur Kostendeckung diente ein Lottospiel.Die Mitglieder forderten vom Vorstand auf der Jahreshauptversammlung am 23.04.68, er sollte sich um die Aufstellung eines Fanfarenzuges bemühen.Auf der Jahreshauptversammlung am 23.03.69 wir der neue Vorstand gewählt:

1.Vorsitzender B.Frey, 2.Vorsitzender F.Marquardt, 1.Kassierer G.Mandler, 2.Kassierer H.Fendel, 1.Schriftführer G.Guth, 2.Schriftführer W.Fendel.

Auf dieser Versammlung wurde der Beitrag mit 2 Stimmen Mehrheit von 25 Pfennig auf 50 Pfennig erhöht. Der Monatsbeitrag in Höhe von 25 Pfennig lag annähernd 23 Jahren in dieser Größenordnung fest. Um die Aktivität der Mitglieder anzuregen, hatten wir außer der jährlichen Weinfahrt noch zusätzliche Fahrten organisiert.  Kaffeefahrten in den Odenwald, nach Trebur und ein Grillfest im Gartenbau mit anschließendem Gewitter, eine Fahrt zum Rumpsteakessen nach Oberems, zum Schlachtfest nach Bremthal, eine 2 Tagesfahrt ins Glottertal und eine 2 Tagesfahrt an die Mosel.Es war und ist jedoch schwer passive Mitglieder zur Mitarbeit zu begeistern.1971 zogen die „Käwwern“ mit ihren Veranstaltungen in die neu gebaute Stadthalle.Auch dort wurden die Veranstaltungen immer gut besucht. Wegen Überlastung im Beruf traten einige Vorstandsmitglieder zurück. So setzte sich der Vorstand wie folgt zusammen:

1.Vorsitzender B.Frey, 2.Vorsitzender F.Marquardt, 1 Kassierer G.Guth, 2. Kassierer G.Mandler, 1.Schriftführer L. Kunz, 2.Schriftführer M.Guth.

 Am 29.04.72 wurde das Schubkarrenrennen wieder ins Leben gerufen.

 

 

Das letze Rennen hatte im Jahre 1938 stattgefunden. Eine 35 Mann Kapelle eröffnete um 14:25 Uhr in der Unterortstraße, zwischen Paus – und Götzenstraße das Schubkarrenrennen unter großer Beteiligung der Eschborner Bürger. Abends wurde zum Frühlingsfest eingeladen. Unter den Gästen befand sich auch eine Delegation ehemaliger französischer Kriegsgefangener, die am Nachmittag vom Magistrat empfangen wurden.

Am 22.02.73 wurde die Stadt bei ihrem närrischen Altennachmittag mit Vorträgen von den Eschborner Käwwern unterstützt. Das Jahr 1975 diente der Vorbereitung für das 50 – Jährige Jubiläum 1976. Es entstand die Gesangsgruppe „Eschborner Buben“. Sie traten erstmals am 07.02.76 auf. 


v.L. Wolfgang Lindner, Klaus Peter Drümmer, Fritz Wagner jun. und Raimund Kloth.

Außerdem stellten uns der Verein „Frischauf und die 1. Schützengesellschaft 1950 Eschborn“ für die Sitzungen eine Mädchentanzgruppe auf die Beine.

 


Gerrit Jansen, Horst Günther Döll und Richard Weber.

 

Es wurden neue Komiteejacken angeschafft und eine Festschrift in Angriff genommen die Kostenlos an alle Eschborner Haushalte ging.Das Jubiläumsjahr begann mit einem Sektempfang und einem Essen im Schießstand der „1.Schützengesellschaft Eschborn 1956 e.V.“ im Wiesenbad am 01.11.75 für Aktive und Vorstand. Dann folgte am 08.11.75 eine Eröffnungssitzung in der Stadthalle. Alle Veranstaltungen im Jubiläumsjahr standen unter der Schirmherrschaft vom Bürgermeister Hans Georg Wehrheim. Die Festschrift umfasste 64 Seiten und hatte eine Auflage von 6000 Stück. Der Festkommerz fand am 30.01.76 in der Stadthalle statt.Frühmorgens gedachten wir unserer Toten und legten stellvertretend für alle verstorbenen Mitglieder am Grab vom Wilhelm Frey einen Kranz nieder.

v.L. Karl Niethammer, Franz Marquardt und Bernhard Frey.

 

Programm zum Festkommers am 30.01.1976 in der Stadthalle Eschborn.

 

Der Schirmherr, Bürgermeister Wehrheim, stiftete 12 Elferratsketten und das Uhrenfachgeschäft Faß 18 Zinnbecher mit Namensgravur.

 

Es wurden 14 Ehrensenatoren ernannt. 4 Gründer wurden mit einem Geschenk geehrt.Die goldene Ehrennadel erhielten 25, die silberne Ehrennadel 55 Mitglieder.Die Laudatio heilt wieder Herbert Habl.

 

Komitee zum 50 Jubiläum 1976. V.L. H.Falk, K.Niethammer, H.Deppe, G.Guth, Präsi H.Jäger, F. Marquardt, L.Kunz, W. Brück, F.Kehrer

Zum Abschluss gab es ein Umtrunk mit Apfelwein, Brezeln und Salzstangen.Die Jubiläumssitzungen am 02.02.76 und 13.02.76 waren ein großer Erfolg.Die Mädchentanzgruppe (Gemeinschaftsarbeit v.Frischauf, Schützen und Käwwern) kam gut an. Die Gesangsgruppe „Eschborner Buben“ mussten mehrere Zugaben geben und sollte ein fester Bestandteil der „Eschborner Käwwern“ werden. Den Abschluss des Jubiläumsjahres bildete die Jahreshauptversammlung am 30.03.76 im Vereinslokal „Zum Taunus“. Nach dem offiziellen Teil folgte ein kostenloses Heringsessen.  Die Tanzgruppe blieb weiter bestehen und wurde von Frau Sauerbrey trainiert und von Frau Sennewald und Frau Faß betreut.Am 19.02.77 fand erstmals eine Rathauserstürmung gemeinsam mit dem „Kappen Club Niederhöchstadt“ statt, an dem sich auch noch eine Handvoll anderer Vereine beteiligten. Unter der Leitung der „Eschborner Käwwern“ zog man vom Eschenplatz über die Unterortstraße zum Rathaus.

 

Bürgermeister H.G. Wehrheim in Ritterrüstung und Handschellen.

Eingerahmt vom Walter Bauer und Bernhard Frey.Dort empfingen die Bediensteten und der Magistrat die Anstürmenden mit Konfetti und Knollen.Der Bürgermeister, selbst in Ritterrüstung, holte sich die Kronberger Ritter zur Verstärkung. Angehörige des US.-Camp Eschborn verteilten kostenlos Erbsensuppe und die Stadt gab Apfelwein, Salzstangen und Rindswürste an die Bürger aus.