Weibersitzung Kartenvorverkauf

Das ändert sich......................

 

Als Nachfolger wurde unser Mitglied Wilhelm Gauf zum 1. Vorsitzenden gewählt der auch sofort mit den Vorarbeiten für das Jubiläum begann. Aber das Schicksal entriss uns auch dieses treue Mitglied im Januar 1952 nach kurzer heimtückischer Krankheit 

 

 

† Wilhelm Gauf genannt „Dr.Pinner“Auch ein Präsident der Käwwern. Er hat es oft verstanden am Stammtisch unwissende ärztliche Ratschläge zu erteilen. Oftmals hat man ihn als ein Akademiker gehalten. Der Schalk saß ihm immer im Nacken.

 

Das Vereinsleben musste jedoch weitergehen. Am 13.01.52 wurde das Jubiläumsjahr mit dem Lustspiel „Der Hauptmann von Köpenick“ in der Turnhalle eingeleitet.Im selben Saal  folgten am 24.02.52 die Jubiläumsfremdensitzung und am 26.02.52 der große Maskenball.

Jubiläumssitzung am 24.02.52 ohne die Langjährigen Vorsitzenden und Präsidenten Wilhelm Frey und Wilhelm Gauf.  Dies fand auch in diesem Zeitungsartikel seinen Platz. „Eine Minute der Wehmut: Als eine junge Karnevalistin dem Bild des ersten Präsidenten Wilhelm Frey, das neben der großen Schalkslarve in der Mitte hängt, das Bild des ebenfalls verstorbenen zweiten Präsidenten Wilhelm Gauf, genannt Dr.Pinner, hinzufügte“

Die Trauer bei den Käwwern war groß.

 

Links neben dem Präsi Peter Schneider Hans Karl Dadischek (jetzt Protokoller), im Vordergrund als Kellermeister Reinhard Kunz und daneben die langjährige Hebe Vera Gissel.

 

In Vertretung für die beiden Verstorbenen Präsidenten übernahm der langjährige Protokoller Peter Schneider das Amt des Präsidenten  zur Jubiläumssitzung 1952.

Am 10.05.52 wurde auf der Jahreshauptversammlung der folgen Vorstand gewählt:

1.Vorsitzender M. Schneider

2. Vorsitzender J.Debus

1. Schriftführer B.Frey

2. Schriftführer B. Tietz

Am 14.09.52 fand eine Fahrt durch den Odenwald mit drei Bussen statt. Im Oktober 52 verstarb unser Gründungs- und Vorstandsmitglied Martin Schneider. Durch den Todesfall übernahm der 2. Vorsitzende Jean Debus die Geschäfte des Vereins.Am 30.11.52 fand ein Theaterabend mit dem Stück: „Pelikans Wochenende“ statt.Die Fremdensitzung am 01.02.53 wurde vom Präsidenten Jean Debus geleitet.Am Fastnachtsonntag 15.02.53 zieht ein Prinzen- und Käwwernwagen durch Eschborn , anschließend gibt es Kindermaskentreiben im Vereinslokal.

 

Gleich nach dem Eröffnungsspiel, Jean Debus, Erich Niebergall, Martin Burg der Sänger aus Kriftel noch im Kostüm des „Bajazzo“ und Willi Niebergall. Letzterer als Zermoniemsmeister.
Zwei Gründer und langjährige Zermonienmeister der Eschborner Käwwern. Otto Kunz sen. und Willi Niebergall.
Zwei Schulkameraden, Die Aktiven: Reinhard Kunz und Frieda Nickel.
Zwei Elferratsmitglieder in der Bütt. Otto Kunz jun. (Ottsche) und Herrmann Gerner
Wilhelm Gauf (Dr.Pinner), August Gauf und Jean Debus.
Bruno Tietz, Herrmann Gerner, Hans Karl Dadischek, Peter Schneider (Präsi) und Martin Schneider.
Hans Karl Dadischeck mit seinem exotischen Pferd. In dem Pferd waren versteckt: Gerhard Hofmann und Heinrich Mörle. Im Vordergrund: Vera Giesel (Langjährige Hebe der Käwwern)
Die Garde der „Käwwern“ v. L.: Lieselotte Weber, Helmi Wolf, Gertrude Bayer, Otto Kunz jun., Monika Tietz und halb verdeckt Alma Hill.
v.L. Gertrude Bayer, Otto Kunz jun., Monika Tietz, Alma Hill, Edith Schneider, Inge Gauf und Erna Krebs.

 

Die Herren v. L. Willi Mämpel, Willi Gauf, August Gauf und Martin Schneider? Der Prinz auf dem Wagen Wilhelm Gauf (Dr.Pinner). Die Reihe der Garde auf dem Bild rechts: Irene Reichert geb. BaumannMonika Dietz, Edith Jäger geb. Schneider,Helmi Geiger geb.WolfDie Reihe der Garde auf dem Bild links: Ilse Schreiber geb. Niekel, NN, Inge Niebergall geb. Gauf (Tochter vom Dr. Pinner), Erna Krebs. Das Bild muss aber vor Januar 52 aufgenommen worden sein.Wilhelm Gauf und Martin Schneider waren schon nicht mehr 1953 unter der Käwwernschar!

Am 14.04.53 wurden keine Veränderungsbeschlüsse auf der Jahreshauptversammlung gefasst. Der Ausflug ging in diesem Jahr durch den Spessart. Zum Gauturnfest am 23.08.53 in Eschborn beteiligten sich die „Käwwern“ am Festumzug mit einem Wagen unter dem Motto „Hans im Glück“

 

 

Schon damals waren „Zugbegleitung“ ein aktuelles Thema.

Der Theaterabend wird wegen zu hoher Saalmiete in der Turnhalle von uns abgesagt.

Die Eröffnung der Kampagne am 11.11.53 war ein guter Auftakt, Die Sänger unter der Leitung v. Ph. Euler trugen zur Unterhaltung bei. Mitglied Franz Marquardt organisierte von Radio Frankfurt ein  entsprechendes Aufnahmegerät. Durch Aufnahme und  Abspielen von Bändern wurde bis 5 Uhr früh für Stimmung gesorgt.Zur remdensitzung am 21.02.54 wurde in der Turnhalle erstmals eine Verstärkeranlage mit drei Mikrofonen von Franz Marquardt besorgt und installiert. Erwähnt sein noch, das die ganzen Jahre über ein gutes Verhältnis zu auswärtigen Vereinen gepflegt wurde. Es waren dies die Vereine Kronberg, Oberhöchstadt, Okriftel, Schwarzes Eck FFM, Sachsenhausen, Mamolsheim, Flörsheim, Schwalbach und Sossenheim. 

Die Käwwern zu Gast bei den Sossenheimer Spritzer 1960 v.L, H.K. Dadischek, Richard Preuß, Franz Marquardt, gegenüber v.L. Monika Tietz, Bruno Tietz und Bernhard Frey. Davor Gardisten von Sossenheim.
In Flörsheim zur Sitzung: v.L. Richard Preuß, H.K. Dadischek, Bruno Tietz, Gardist aus Flörsheim, Franz Marquardt und Helmut Jäger.

Auf der Jahreshauptversammlung am 24.04.54 wurde folgende Vorstandsmitglieder gewählt:

1.Vorsitzender: Peter Schneider, 2. Vorsitzender: Bernhard Frey, 1. Schriftführer B. Frey, 2. Schriftführer Hans Karl Dadischek, 1. Kassierer B. Fritz, 2. Kassierer Ph. Diehl.

Der Ausflug am 03.10.54 nach Oberwesel wurde erstmals mit einem Schienenbus der Bundesbahn gemacht.

Die „Käwwern“ hatten in der zwischenzeitlich auch ein eigenes Ballett, bestehend aus drei Eschborner Mädels, ins Leben gerufen.

 

Außer auf unseren Sitzungen traten sie bei den Vereinen Sossenheim, Oberhöchstadt und Mammolshain auf.Die Tänze wurden von B. Frey einstudiert und auf dem Klavier musikalisch begleitet.Seit der Kampagne 1954 wurden von den Komiteter die neuen Komiteejacken getragen.(Weises Sako im Spencer Stiel, mit rotem Aufschlag. Das Emblem der Stadt Eschborn wurde am linken Arm getragen.)  Der Komiteter Peter Vogel hatten diese Jacken nähen lassen.

 

 

Am 16.04.55 wurde der Vorstand von den Mitglieder wie folgt neu gewählt: 1.Vorsitzender Bernhard Frey, 2. Vorsitzender Peter Schneider, 1. Schriftführer H.K. Dadischek, 2. Schriftführer Helmut Jäger, 1. Kassierer Bernhard Tietz, 2. Kassierer Richard Preuß.

Der Ausflug wurde wieder mit einem Schienenbus gemacht und ging über Lorsch, Worms, Oppenheim nach Nierstein.Zur Eröffnungssitzung am 05.11.55 trat der Elferrat als „Damen“ verkleidet auf. Es wurde eine Miss – Wahl veranstaltet. Richard Preuß, als Hawaii Mädel verkleidet, wurde zur „Miss Unikum“ gewählt.Am 07.04.54 wurde mit Zustimmung der Mitgliederversammlung eine Ehrenordnung festgelegt. Außerdem wurde das Mindeseintrittsalter auf 16 Jahren festgelegt.

Die Eröffnungssitzung am 10.11.56 wurde wegen politischen Spannungen (Ungarn, Ägypten) bis auf weiteres verschoben. Diese Eröffnungssitzung fand dann am 05.01.57 statt. Der erste Vorsitzende zeichnete die Gründer und Ehrenmitglieder mit der silbernen Vereinsnadel aus.

 

Bei der Fremdensitzung am 02.02.58  musste Bernhard Frey dass Präsidentenamt wegen eines Todesfalls in der Familie Schneider übernehmen. Der Elferrat beteiligte sich erstmalig mit je 3,00 DM an den Getränken, die im Komitee getrunken wurden.

Am 22.03.58 wurde folgender Vorstand gewählt: 1. Vorsitzender Helmut Jäger, 2.Vorsitzender Bernhard Frey, 1.Kassierer Bruno Tietz, 2.Kassierer Richard Preuß, 1.Schriftführer Franz Marquardt, 2.Schriftführer H.K. Dadischek.

Zur Fremdensitzung am 31.01.59 beteiligte sich das Männerquartett mit den „8 Männer vom Westerbach“.

Auch wurden erstmalig die neuen Elferratsorden getragen. Es waren diesmal auch eigene Scheinwerfer vorhanden, die die Bühne gut ausleuchteten.Am Umzug zum Feuerwehrfest 1960 beteiligten sie die „Käwwern“ mit einem Mottowagen.

 

Am 04.02.62 zur Fremdensitzung wurden erstmals „Wilhelm-Frey-Gedächtnisbecher“ an verdiente Mitglieder verliehen.In diesem Jahr hatte sich im Vorstand nur eine Änderung ergeben:1962 übernahmen als 1.Kassierer K.Diehl und als 2.Kasierer B.Tietz die Finanzen.Die Eröffnungssitzungen der vergangenen Jahre verliefen immer sehr gut. Die Stimmung war hervorragend nur die Beteiligung ließ zu wünschen übrig. Nur durch eine Tombola konnte man die Kosten decken. Ab 1963 wurde der Vorschlag, den Vorstand auf zwei Jahren zu wählen, einstimmig angenommen. Die „Käwwern“ beteiligten sich im Jahre 1963 am Jubiläum des „Turnvereins 1888“ mit einem Festwagen auch fand der neu bezogene „Käwwer“ viel Anerkennung bei der Bevölkerung.1964 fand erstmals ein Heringsessen statt das von der Geburtstagskasse bestritten wurde.Am 04.02.66 fand die akademische Feier zum 40 jährigen Vereinsjubiläum statt. Der Schirmherr Hans Georg Wehrheim übergab eine Weinkanne